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Die roten Dächer von Schliersee

Dachsanierung mit Rhepanol® nach Hagelschaden

Viele träumen davon, genau dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Da ist der Ort Schliersee in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Bayerns genau richtig. Direkt am gleichnamigen See gelegen, bietet er einen traumhaften Blick auf die Berge. Keine 100 Meter vom Seeufer, zum Beispiel von der Wohnanlage Oberland aus, die über rund 4.400 Quadratmeter  Gesamtwohnfläche in 72 Wohnungen verfügt.

Rote Dächer aus Kunststoffdachbahnen
Der regionalen Bautradition folgend, schützen Satteldächer die durchgehend zweigeschossigen Gebäude des Wohnensembles. Jedoch hat man die Steildachflächen seinerzeit nicht mit Dachziegeln gedeckt, sondern mit roten Kunststoffdachbahnen aus PVC abgedichtet. Über viele Jahre prägten so die roten Dächer der Wohnanlage das Bild.

Erheblicher Hagelschaden
Ein schwerer Hagelschauer war für die Satteldächer besonders folgenreich. Denn die Hagelkörner perforierten einen Großteil der Abdichtung der 3.300 m² großen Dachfläche. Eine schnelle, funktionssichere und wirtschaftlich vertretbare Lösung für die Kaltdachkonstruktion musste her. Aufgrund des Hagelschlagschadens entschied man sich für eine Kunststoffdachbahn mit nachgewiesener Hagelschlagfestigkeit nach DIN 18583.

Sanierungskonzept mit Rhepanol hfk
Nach einer ersten Begutachtung der Dachflächen entwickelte FDT ein Sanierungskonzept. Inklusive einer neuer Abdichtung mit der Premiumdachbahn Rhepanol hfk. Neben dem durchdachten Sanierungskonzept überzeugten vor allem die zahlreichen produktspezifischen Eigenschaften von Rhepanol hfk. So etwa die rohstoffspezifische Zusammensetzung auf Basis von Polyisobutylen (PIB), die Kälteflexibilität bis minus 60 Grad Celsius, das hervorragende ökologische Profil – frei von Weichmachern, Schwermetallen, Chlor, PVC und hologenen Brandschutzmitteln – sowie die einfache Verarbeitung.

Begleitung bis zur Fertigstellung
Zur schnellen Umsetzung der Sanierung entwickelte man ein Leistungsverzeichnis, mit dem der passende Verarbeiter gefunden werden sollte. Der Auftrag ging an den erfahrenen Dachdecker- und Spenglerbetrieb JNS Dachtechnik GmbH aus Feldkirchen. Grundlage für die Sanierung der Dächer waren die vorhandene Holzschalung auf den Dachstühlen, gefolgt von der durch Hagelschlag weitgehend zerstörten PVC-Bahn. Die „alte“ Bahn verblieb auf den Dachflächen und wurde nur an den aufgehenden Bauteilen, Durchdringungen und Einläufen aufgeschnitten.

Zweifache Fixierung
Verlegt wurden die Rhepanol-Bahnen von Traufe zu Traufe, im überdeckten Saumbereich gemäß Windsogberechnung mit Befestigern zur Fixierung der einzelnen Bahnen. Eine zusätzliche zweite Fixierung erfolgte in den Ecken und Außenbereichen der Dächer mit Hilfe des eigens von FDT für Rhepanol entwickelten und bewährten Klettsystems. Die quer zur Dachbahn verlegten Klettstreifen – sie wurden auf den Dächern in Schliersee bahnenmittig eingebaut – können die zusätzlichen Windlasten aufnehmen und direkt in den Untergrund einleiten. Die Nahtverbindungen liegen bei diesem System in der spannungsarmen Achse und werden daher im Vergleich zur Saumbefestigung durch die Windsogkräfte kaum beansprucht. Resultat: Entlastung der Saumbefestigung. Auch bei der Verlegung zeigen sich die Klettstreifen sehr flexibel. So lässt sich der Abstand der einzelnen Klettstreifen untereinander optimal auf die zu erwartenden und rechnerisch ermittelten Windsoglasten abstimmen. Neben den Randbereichen wurden auf den Dächern der Wohnanlage Oberland außerdem die Kehlfixierungen entlang der Übergänge zu den Steilflächen mit Klettstreifen ausgeführt.

Sichere Fügung mit Heißluft
Gefügt wurden die Bahnen mit Heißluft. Zur Ausbildung der Dachränder, die im Zuge der Sanierung ebenfalls komplett erneuert wurden, nutzten die Dachdecker Verbundbleche, die mit Rhepanol kaschiert sind. Diese wurden individuell gekantet und anschließend am Dachrand mit Blindnieten fixiert. Dank der kaschierten Bleche konnte anschließend mit Rhepanol-Streifen ein dauerhaft funktionssicherer Anschluss zwischen Flächenbahn und Dachrand hergestellt werden.

Nach 3 Monaten Sanierung: frische Optik und dauerhaft hagelschlagsicher
Nach Abschluss aller Dachabdichtungsarbeiten musste nur noch ein besonderer Wunsch des Bauherrn erfüllt werden: rote Dächer. Um den gewohnten „Look“ der Wohnanlage wiederherzustellen, wurden alle Kunststoffdachflächen mit einer speziellen PIB-Dachfarbe aus eben jenem Rohstoff gestrichen, aus dem die Kunststoff-Dachbahn selbst gefertigt ist. Dieser Lösung werden farbgebende Pigmente beigemischt, die sich nach dem Austrocknen auf der Bahnenoberseite verteilen. Da sich die flüssige PIB-Dachfarbe sowohl mit der Bahn homogen verbindet, wie auch an den Farbpigmenten verkrallt, verbleiben diese wetterfest auf der Dachfläche. Außerdem kommt es aufgrund der Materialhomogenität langfristig weder zu Abplatzungen noch zu Ablösungen. Bewusst wurden die Dachränder nicht gestrichen, um so die neuen Dächer mit den feinen „grauen“ Linien entlang der Ortgänge und Traufen zu akzentuieren.

 

Bauherr: WEG, Carl-Schwarz-Str. 2–38, vertr. durch Oberland Häuserverwaltung & Immobilien GmbH, Schliersee
Verarbeiter: JNS Dachtechnik GmbH, Feldkirchen
http://www.jns-dachtechnik.de
Material: Rhepanol hfk, Rhepanol Dachfarbe Kupferbraun RAL 8004

Auch alle Durchdringungen und Aufbauten erhielten den kupferbraunen Farbanstrich. Foto: © FDT/Sven-Erik Tornow
Für die Ausbildung von Details kam ein Handschweißgerät zum Einsatz. Foto: © FDT/Sven-Erik Tornow
Auf Wunsch des Verwalters erhielten die Dächer abschließend einen Anstrich in kupferbrauner PIB-Dachfarbe. Foto: © FDT/Aloisius Ritz
Wohnen mit traumhaftem Ausblick und hagelschlagsicherer Dachabdichtung aus Rhepanol® hfk. Foto: © FDT/Sven-Erik Tornow

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